Praktisches Lernen im Wald - Waldpädagogik in der Schule

 

Die so genannte Waldpädagogik hat ihre Wurzel in Leipzig. Im Leipziger Süden, in Dölitz wurde in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts die erste Waldschule gegründet.

Lernen in der Natur bezog sich zuerst auf Bewegung und frische Luft sowie auf die Inspiration beim Philosophieren auf den Wiesen des Auewaldes. Dieses reformpädagogisches “Pflänzchen” hat das Dritte Reich nicht überlebt.

Heute gibt es vielerorts Waldkindergärten und u.a. in Skandinavien auch eine Waldpädagogik für Schulen. Dieser regelmäßige “outdoorday” nutzt die Potenzen, die ein Klassenraum nicht bieten kann.

Unser Draußentag mit Bewegung an frischer Luft und Nutzung des Waldes als Lernort:

  • Seit Januar 2006 geht einmal pro Woche eine Klasse in den Wald
  • Die Lehrkräfte bereiten mit unserer Waldlehrerin das Lernpensum vor.
  • Manche Klassen gehen öfter!
  • Lernthemen kommen aus allen Fächern; Deutsch, Englisch, Mathematik, Kunst...
  • Die Begeisterung ist bei Eltern und Schülern groß.
  • Einige unserer Schüler waren vorher im Waldkindergarten.

Bewegung macht schlau!

und

Sauerstoff ohne Ende ist gut fürs Denken!.

Die Stadt Leipzig hat dem Waldprojekt der Schule Liebertwolkwitz den Umweltpreis 2008 verliehen.